Wissenschaft fördern, Forschung aktivieren, Praxis stärken

Wissenschaft fördern, Forschung aktivieren, Praxis stärken – das sind die Ziele der 2001 gegründeten Homöopathie-Stiftung des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ). Die Stiftung hat ihren Sitz in Köthen (Anhalt) im Gebäude der Europäischen Bibliothek für Homöopathie. In Köthen hat Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, von 1821-1835 gelebt. Das „Organon der Heilkunst“, das Grundlagenwerk der Homöopathie, hat er in dieser Zeit mehrmals überarbeitet und die „Chronischen Krankheiten“ im Jahr 1828 veröffentlicht. Im Folgejahr, 1829, wurde hier auch der DZVhÄ gegründet. Damals war die Homöopathie die fortschrittlichste Heilkunde der Zeit.

Heute sieht sich die Homöopathie einem paradoxen Meinungsbild gegenüber: Während Patientinnen und Patienten zu einem hohen Anteil Homöopathie als ganzheitliche Heilmethode positiv bewerten, gibt es gleichzeitig Stimmen, die sie geradezu leidenschaftlich ablehnt. Die Anzahl der universitären Einrichtungen in Europa, an denen Homöopathie erforscht und gelehrt wird, ist seit Jahren rückläufig. Die Gründe dafür sind vielfältig. Die Folge dieser Entwicklung läuft darauf hinaus, dass es schwieriger und gleichzeitig immer wichtiger wird, qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen. Das gilt für ärztlich tätige Homöopathinnen und Homöopathen wie für ambitionierte junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Diesen Aufgaben stellt sich die Homöopathie-Stiftung – mit Ihrer Unterstützung.

In diesem Jahr feiert die Stiftung ihr 20-jähriges Jubiläum. In der Stiftungs Festschrift lassen wir die Zeit Revue passieren und viele Akteure zu Wort kommen.